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WISSENSWERTES

Häufig gestellte Fragen

Informationen auf einem Blick

Entdecken Sie hier alle Informationen rund um Beschichtungs- und Sanierungsarbeiten auf einen Blick. Wenn sie weitere Unterstützung benötigen, kontaktieren Sie uns jederzeit. Wir beraten Sie gerne.

Welche Art von Materialien werden genutzt?

Wir benutzen für unsere Arbeiten nur die besten Materialien. Daher setzen wir auf Epoxidharze und Polyurethan sowie Crete und Spritzbeton. 

In welchen Abständen sollten Biogasanlagen saniert bzw. neu beschichtet werden?

Der Bedarf an einer Sanierung oder Neubeschichtung von Biogasanlagen hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie der Art der Anlage, den verarbeiteten Materialen und der Wartung. Um sicherzustellen, dass die Anlage problemlos funktioniert, sollten Biogasanlagen regelmäßig einer Inspektion unterzogen werden, um festzustellen, ob Reparaturen oder eine neue Beschichtung erforderlich sind. Eine Neubeschichtung alle 5-10 Jahre ist als Orientierung zu verstehen. Wenn Sie unsicher sind, wann Ihre Biogasanlage saniert oder neu beschichtet werden sollte, stehen wir Ihnen gerne beratend zur Verfügung.

Zu welcher Jahreszeit macht eine (Neu-)Beschichtung von Biogasanlagen am meisten Sinn?

Die beste Jahreszeit, um eine Neuschichtung für eine Biogasanlage durchzuführen, hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel dem Standort der Anlage, dem Wetter und den verfügbaren Ressourcen. In der Regel empfiehlt es sich, die Beschichtungsarbeiten während der milden Jahreszeiten durchzuführen, wenn das Wetter weniger extrem ist und weniger Regen zu erwarten ist. Dies kann dazu beitragen, dass die Beschichtung besser haftet und länger hält. Es ist jedoch wichtig zu beachten, dass die Beschichtungsarbeiten auch während anderer Jahreszeiten durchgeführt werden können, solange das Wetter günstig ist und die notwendigen Vorkehrungen getroffen werden, um die Arbeiten sicher und effektiv durchzuführen. Wenn Sie sich unsicher sind, wann die beste Jahreszeit für die Neuschichtung Ihrer Biogasanlage ist, wenden Sie sich an uns. Wir stehen Ihnen beratend zu Seite.

Welche Vorteile hat es, Biogasanlagen regelmäßig neu zu beschichten?

Es gibt mehrere Gründe, warum Sie Ihre Biogasanlage regelmäßig beschichten sollten:

  • Verlängerung der Lebensdauer: Eine neue Beschichtung kann dazu beitragen, dass die Anlage länger hält und weniger Reparaturen erfordert.
  • Verbesserte Effizienz: Eine neue Beschichtung kann dazu beitragen, dass die Anlage effizienter arbeitet und weniger Energie verbraucht.
  • Schutz vor Schäden: Eine neue Beschichtung kann die Anlage vor Schäden durch Witterungseinflüsse, Korrosion und andere Faktoren schützen.
  • Verbesserte Sicherheit: Eine neue Beschichtung kann dazu beitragen, dass die Anlage sicherer ist und weniger Unfälle verursacht.
Was passiert, wenn Biogasanlagen nicht regelmäßig neu beschichtet werden?

Wenn die Beschichtung der Anlage beschädigt ist oder abblättert, kann dies dazu führen, dass die Anlage weniger effizient arbeitet und mehr Energie verbraucht.
Ist eine Biogasanlage beschädigt oder in einem nicht guten Zustand, kann das Risiko für Unfälle erhöht sein.

Wie ist das Vorgehen bei einer (Neu-)Beschichtung von Biogasanlagen?

Das Vorgehen bei einer (Neu-)Beschichtung von Biogasanlagen ist wie folgt:

  • Vorarbeiten: Bevor mit der eigentlichen Beschichtung begonnen werden kann, müssen vorher bestimmte Vorarbeiten durchgeführt werden. Dazu muss zuerst der Behälter geöffnet werden, wobei das Dach sowie die Bänder oder Balken entfernt werden. Danach werden Gülle- Feststoffe ausgebracht. Im Anschluss wird die Oberfläche von Schmutz, Öl und anderen Verunreinigungen befreit und vorgewaschen.
  • Reparaturen: Wenn die aktuelle Beschichtung beschädigt ist, müssen möglicherweise Reparaturen durchgeführt werden, bevor die neue Beschichtung aufgetragen wird. Dazu gehört zum Beispiel das Ausbessern von Rissen oder das Entfernen von Rost sowie die Aufbringung von Spritzbeton. 
  • Vorbehandlung: Bevor die neue Beschichtung aufgetragen wird, muss die Oberfläche der Anlage mit einem Hochdruckreiniger bei 500 bar und 90°C gereinigt werden.
  • Aufbringen der Beschichtung: Sobald die Vorarbeiten abgeschlossen sind, kann die neue Beschichtung aufgetragen werden. Dies kann durch Sprühbeschichtung oder Rollenbeschichtung erfolgen.
  • Trocknung/Aushärtung: Nachdem die Beschichtung aufgetragen wurde, muss sie trocknen oder aushärten, bevor die Anlage wieder in Betrieb genommen werden kann. Dies dauert ca. 48 Stunden, kann aber je nach Art der Beschichtung und den äußeren Bedingungen minimal abweichen.
  • Endinspektion: Nachdem die Beschichtungsarbeiten abgeschlossen sind, sollte eine Endinspektion durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die Anlage in einwandfreiem Zustand ist und keine Schäden oder Mängel aufweist.
Wie lange dauert die (Neu-)Beschichtung einer Biogasanlage?

Die Dauer der Neubeschichtung einer Biogasanlage hängt von verschiedenen Faktoren ab, wie zum Beispiel der Größe und Komplexität der Anlage, der Art der Beschichtung, der Aufbringungsmethode und den äußeren Bedingungen. Im Allgemeinen dauert die (Neu-)Beschichtung eine Woche. Bei einem Neuaufbau vom Beton verlängert sich die Dauer auf insgesamt zwei Wochen.

Wie viele Tage nach einer (Neu-)Beschichtung kann eine Biogasanlage wieder in Betrieb nehmen?

In der Regel sollte die Anlage nach 48 bis 72 Stunden wieder in Betrieb genommen werden können.

Wonach bemessen sich die Kosten für eine (Neu-)Beschichtung einer Biogasanlage?

Die Kosten für die Neubeschichtung einer Biogasanlage bemessen sich nach Zustand und Größe des Behälters.

Kann eine Biogasanlage eigenständig (neu) beschichtet werden?

Wir empfehlen dringend, die Neubeschichtung Ihrer Biogasanlage von professionellen Fachleuten durchführen zu lassen. Die Neubeschichtung einer Biogasanlage ist eine komplexe Aufgabe, die spezielle Fähigkeiten und Kenntnisse erfordert. Wenn Sie die Neubeschichtung selbst durchführen, besteht das Risiko, dass Fehler gemacht werden, die zu Schäden an der Anlage führen können. 

Wie muss die Biogasanlage vorbereitet werden, um eine (Neu-)Beschichtung durchzuführen?

Bevor eine Biogasanlage neu beschichtet werden kann, muss sie gründlich vorbereitet werden, um sicherzustellen, dass die Beschichtung gut haftet und die Lebensdauer der Anlage verlängert wird. Hier sind einige Schritte, die bei der Vorbereitung einer Biogasanlage für die Neubeschichtung berücksichtigt werden sollten:

  • Reinigung: Die Anlage muss gründlich gereinigt werden, um Schmutz, Staub und andere Verunreinigungen zu entfernen. Dies kann mittels Hochdruckreinigung, Schabloniereinigung oder manueller Reinigung erfolgen, je nachdem, welche Art von Verunreinigungen vorliegen.
  • Rostentfernung: Rostende Stellen müssen entfernt werden, um eine gute Haftung der neuen Beschichtung zu gewährleisten. Dies kann mittels Schleifen, Fräsen oder anderen Verfahren erfolgen.
  • Vorbehandlung: Nach der Reinigung und Rostentfernung muss die Anlage gründlich vorbehandelt werden, um die Haftung der neuen Beschichtung zu verbessern. Dies kann durch das Auftragen von Primern oder Vorbeschichtungen erfolgen.
  • Abkleben: Teile der Anlage, die nicht beschichtet werden sollen, müssen abgeklebt werden, um Schäden zu vermeiden.
  • Trocknung: Nach der Vorbehandlung muss die Anlage gründlich trocknen, bevor die neue Beschichtung aufgetragen wird.

Es ist wichtig, dass die Vorbereitungsarbeiten sorgfältig und gründlich durchgeführt werden, um sicherzustellen, dass die neue Beschichtung gut haftet und die Lebensdauer der Anlage verlängert wird. 

Wie finde ich heraus, ob es Zeit ist, meine Biogasanlage neu zu beschichten?

Es gibt einige Anzeichen, die darauf hinweisen können, dass es Zeit ist, die Biogasanlage neu zu beschichten:

  • Alter der Anlage: Wenn die Anlage älter als zehn Jahre ist und noch nie neu beschichtet wurde, sollte sie möglicherweise neu beschichtet werden, um ihre Lebensdauer zu verlängern.
  • Zustand der Beschichtung: Wenn die aktuelle Beschichtung abgenutzt, verschlissen oder beschädigt ist, ist es möglicherweise Zeit für eine Neubeschichtung.
  • Korrosion: Wenn sich auf der Anlage Rostbildung zeigt, ist es wichtig, diese schnellstmöglich zu beseitigen, um Schäden an der Anlage zu vermeiden. Eine Neubeschichtung kann helfen, weitere Korrosion zu verhindern.
  • Leistungsverlust: Wenn sich die Leistung der Anlage verringert hat und andere Faktoren, wie zum Beispiel die Substrate oder die Betriebsbedingungen, ausgeschlossen sind, könnte es sein, dass die Anlage neu beschichtet werden muss.

Wenn Sie sich unsicher sind, ob es Zeit ist, Ihre Biogasanlage neu zu beschichten, empfehlen wir Ihnen, sich von einem Fachmann beraten zu lassen. Dieser kann die Anlage gründlich untersuchen und Ihnen sagen, ob eine Neubeschichtung erforderlich ist und welche Schritte dafür erforderlich sind.

Welche Arten der Aufbringung der (Neu-)beschichtung einer Biogasanlage gibt und was sind deren Vor- und Nachteile?

Es gibt verschiedene Methoden, um eine Neubeschichtung auf einer Biogasanlage aufzubringen, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile haben:

  • Spritzbeschichtung: Die Spritzbeschichtung ist eine schnelle und effektive Methode, um eine neue Beschichtung aufzubringen. Dabei wird das Beschichtungsmaterial unter hohem Druck auf die Anlage gespritzt, wodurch eine gleichmäßige und dünne Schicht entsteht. Die Spritzbeschichtung hat den Vorteil, dass sie schnell und kostengünstig ist, aber sie ist auch anfällig für Unebenheiten und Unregelmäßigkeiten, wenn sie nicht sorgfältig durchgeführt wird.
  • Rollbeschichtung: Bei der Rollbeschichtung wird das Beschichtungsmaterial mithilfe von Rollen auf die Anlage aufgetragen. Diese Methode ist langsamer als die Spritzbeschichtung, aber sie hat den Vorteil, dass sie gleichmäßigere und dickere Schichten aufbringt, die weniger anfällig für Unebenheiten sind. Allerdings ist die Rollbeschichtung auch kostenintensiver.
Welche Bereiche einer Biogasanlagen sollten beschichtet werden?

Es gibt verschiedene Bereiche einer Biogasanlage, die beschichtet werden sollten, um ihre Lebensdauer zu verlängern und Korrosion zu verhindern:

  • Behälter: Die Behälter einer Biogasanlage, wie zum Beispiel Fermenter oder Gasbehälter, sind besonders anfällig für Korrosion und sollten daher regelmäßig neu beschichtet werden.
  • Rohre und Leitungen: Auch Rohre und Leitungen einer Biogasanlage sind anfällig für Korrosion und sollten daher regelmäßig neu beschichtet werden.
  • Stützkonstruktionen: Stützkonstruktionen, wie zum Beispiel Träger oder Stützen, sollten ebenfalls beschichtet werden, um sie vor Korrosion zu schützen und ihre Lebensdauer zu verlängern.
  • Dächer und Wände: Dächer und Wände einer Biogasanlage sind ebenfalls anfällig für Korrosion und sollten daher ebenfalls beschichtet werden, um sie vor Schäden zu schützen.
Warum kommt es bei Biogasanlagen zu Korrosionen?

Korrosion kann in Biogasanlagen aufgrund verschiedener Faktoren auftreten. Ein wichtiger Faktor ist das Vorhandensein von Säure, die durch die anaerobe Vergärung von Biomasse entsteht. Diese Säure kann die Beschichtungen und Materialien der Anlage angreifen und zu Korrosion führen.

Weitere Faktoren, die zu Korrosion in Biogasanlagen beitragen können, sind:

  • Betriebsbedingungen: Hohe Temperaturen, hoher Druck und hohe Feuchtigkeit können die Korrosion beschleunigen.
  • Materialien: Manche Materialien sind anfälliger für Korrosion als andere. Zum Beispiel sind Stahl und Edelstahl anfälliger für Korrosion als andere Materialien, wie zum Beispiel Kunststoff oder Glasfaserverstärkter Kunststoff (GFK).
  • Reinigungsmittel: Einige Reinigungsmittel können die Korrosion beschleunigen, insbesondere wenn sie nicht sorgfältig ausgewählt werden.
  • Schäden: Schäden an der Anlage, wie zum Beispiel Risse oder Dellen, können die Korrosion beschleunigen, da sie Eintrittspunkte für Säure und andere aggressive Stoffe bieten.

Um Korrosion in Biogasanlagen zu vermeiden, ist es wichtig, dass die Anlage regelmäßig gewartet und beschichtet wird, um Schäden zu vermeiden und die Lebensdauer der Anlage zu verlängern. Wenn Sie sich unsicher sind, wie Sie Korrosion in Ihrer Biogasanlage vermeiden können, wenden Sie sich an einen Fachmann, der Ihnen beratend zur Seite stehen kann.

Was muss eine Beschichtung für Biogasanlagen alles können?

Eine Beschichtung für Biogasanlagen sollte folgende Eigenschaften haben:

  • Widerstandsfähigkeit gegen Säure: Biogasanlagen produzieren während der anaeroben Vergärung von Biomasse Säure, die die Beschichtung angreifen kann. Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte daher resistent gegen Säure sein.
  • Widerstandsfähigkeit gegen hohe Temperaturen: Biogasanlagen können während des Betriebs hohe Temperaturen erreichen, die die Beschichtung angreifen können. Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte daher hitzebeständig sein.
  • Widerstandsfähigkeit gegen Chemikalien: Biogasanlagen können während des Betriebs auch verschiedene Chemikalien produzieren, die die Beschichtung angreifen können. Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte daher resistent gegen Chemikalien sein.
  • Widerstandsfähigkeit gegen mechanische Belastungen: Biogasanlagen werden während des Betriebs mechanischen Belastungen ausgesetzt, die die Beschichtung angreifen können. Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte daher widerstandsfähig gegen mechanische Belastungen sein.
  • Haftfähigkeit: Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte gut haften, um sicherzustellen, dass sie nicht abblättert oder Schäden erleidet. Sie sollte sich gut an die Unterlage anpassen und eine feste Verbindung bilden. Sie sollte auch schnell trocknen, um die Downtime der Anlage zu minimieren.
  • Umweltverträglichkeit: Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte umweltverträglich sein und keine schädlichen Substanzen enthalten, die in die Umwelt gelangen könnten.
  • Langlebigkeit: Eine gute Beschichtung für Biogasanlagen sollte langlebig sein und eine lange Lebensdauer haben, um sicherzustellen, dass sie nicht schnell Schäden erleidet oder erneuert werden muss.

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